TERRA.VITA - NEWS

Den Amphibien über die Straße helfen


In Driehausen und Lappenstuhl wurden Schutzzäune aufgestellt

Freiwillige des Natur- und Geoparks TERRA.vita halfen am Wochenende im Ostercappelner Ortsteil Driehausen und in Bramsche-Lappenstuhl beim Aufstellen von Krötenschutzzäunen. Das 7-köpfige Team ging damit dem Ehepaar Hagemann aus Venne zur Hand, das gemeinsam mit einigen ehrenamtlichen Helfern aus Engter zwei der größten Amphibien-Wanderstellen im Landkreis betreut.

„Allein brauche ich für den Aufbau mehrere Tage“ sagt Ralf Hagemann. Der Computerspezialist hat viele Jahre lang die rund 1000 Meter Schutzzaun in Driehausen und Lappenstuhl weitgehend alleine aufgestellt. 2013 nahm seine Frau dann Kontakt zum Naturpark auf: „Es wurde uns zeitlich einfach zu viel, darum haben wir um Unterstützung gebeten“ so die 46jährige. Die ehrenamtlichen TERRA.vita-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen sind sonst eigentlich als Tourenführer zu Fuß oder per Rad unterwegs. Trotzdem fand sich ein Team zusammen, das die Sperren für die Kröten letztendlich in wenigen Stunden installiert hatte. “Mit so vielen Leuten ist das ja relativ schnell erledigt. Und solange das Wetter mitspielt, sind auch alle mit Spaß bei der Sache“ resümiert Timo Kluttig, der bei TERRA.vita die Arbeit der Freiwilligen koordiniert.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass der Hauptteil der Arbeit weiter an den Tierschützern vor Ort hängen bleibt: „die Sammeleimer mit den Amphibien müssen in der Wanderphase einmal täglich über die Straße getragen werden“ so Hagemann. Umso mehr freut man sich über die Unterstützung beim Aufbau. „Es wäre toll, wenn das auch in den kommenden Jahren wieder klappt!“


Bildunterschrift:

Die 14 jährige Hannah-Sophie Hildebrandt aus Bramsche half bereits zum zweiten Mal beim Aufbau der Krötenzäune.


01 März 2016