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Naturschutzgebiet Venner Moor


Moorlandschaften – früher prägten sie weite Flächen der Norddeutschen Tiefebene. Riesige Hochmoore, tiefschwarze Moorseen, Sümpfe und ausgedehnte Moorwälder – für den Menschen damals eine eher unwirtliche und lebensfeindliche Umgebung!

Angefangen hat die Moorbildung in unseren Breiten nach dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 11.500 Jahren. In den Ebenen und Senken der kargen nacheiszeitlichen Landschaft sorgte zunächst das Schmelzwasser der Gletscher, später der Niederschlag für einen ständigen Wasserüberschuss. Es bildeten sich riesige, flache Stauwasserseen. Diese verlandeten und versumpften allmählich ... Durch den Sauerstoffmangel konnten abgestorbene Pflanzen sehr viel langsamer abgebaut werden als sie wuchsen. Schichten aus unvollständig zersetzten Pflanzen häuften sich an. Es entstanden Niedermoore, Bruchwälder und schließlich Hochmoore.

Das Venner Moor ist ein verbliebener Restbereich des Großen Moores, das einst im Norden bis Damme und im Süden bis fast an das Wiehengebirge reichte. Beeindruckend ist hier vor allem der Gegensatz zwischen der Monotonie der Abtorfungsflächen und der Vielfalt der renaturierten Moorflächen: Schon vor Jahrzehnten wurde in Teilbereichen mit der Wiedervernässung und  Renaturierung abgetorfter Flächen begonnen. Heute wachsen hier wieder moortypische Pflanzen wie Sonnentau, Wollgras und Torfmoos. Auch viele geschützte Tierarten haben ihren Lebensraum gefunden ...

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