Per Drahtesel durch die Hüttenstadt
Mit TERRA.vita rund um das Stahlwerk
Georgsmarienhütte – das sind mittlerweile 160 Jahre Stahlerzeugung am Nordhang der Teutoburger Waldes. Bereits seit 1856 wird im Dütetal Eisen erschmolzen. Damals wählte man den Standort noch nach der Verfügbarkeit der Rohstoffe aus – Eisenerz und Kohle hatte die bewegte Erdgeschichte an verschiedenen Orten in der Umgebung hinterlassen. Mittlerweile hat die Technik mehrere große Umwälzungen erfahren.
Um die Geschichte des Stahlwerkes und der danach benannten Stadt geht es auf einer geführten TERRA.vita-Radtour am Sonntag, den 24. April.
Dabei ist das Stahlwerk natürlich auf verschiedenste Weise mit der Geschichte der Stadt verknüpft. Und nicht nur das: Auch die Kirchen in den verschiedenen Ortsteilen hatten erstaunlich viel mit der Gewinnung von Kohle und der Erzverhüttung zu tun. So gibt es zwischen Kloster Oesede und Alt-Georgsmarienhütte viele Geschichten zu erzählen. Keiner kann das besser als Ortskenner Ansgar Bergmann, der mit viel Humor die verschiedensten Anekdoten über die Industriestadt zum Besten gibt.
Start der ca. 20 Kilometer langen Tour ist um 14:00 Uhr die Kirche St. Peter und Paul in Oesede. Auf dem Programm steht auch die Besichtigung eines Historischen Gebäudes, das normalerweise verschlossen ist. Verraten sei nur, dass es am 2. Juni 1878 seiner Bestimmung übergeben wurde.
Teilnahme auf eigene Gefahr. Verpflegung sollte mitgebracht werden. Eine Kostenbeteiligung in Höhe von 5,- Euro pro Person ist erwünscht. Es wird das Tragen eines Helmes empfohlen. Nähere Informationen beim Natur- und Geopark TERRA.vita unter www.naturpark-terravita.de oder unter 0541/501-4217.