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Kalksinterterrassen bei Dissen


Terrassen aus Kalksinter
In dichte, grüne Mischwälder, durch die sich die Quellbäche der Hase schlängeln, liegen sie eingebettet: Die Terrassen aus  Kalksinter! Ein eigentlich unscheinbares, aber einmaliges Naturschauspiel, das in Norddeutschland seinesgleichen sucht. Vor Millionen Jahren war das Gebiet des heutigen Teutoburger Waldes von einem riesigen Meer bedeckt. Während des Erdmittelalters lagerten sich verschiedene Sedimentschichten auf dem Meeresgrund ab, darunter auch Kalk. Lange nachdem sich dieses Meer zurückgezogen hatte, wurde der Teutoburger Wald aufgefaltet. Die Kalkschichten, inzwischen zu Stein verfestigt, gerieten wieder an die Erdoberfläche. Sie bilden die Grundlage für die Kalksinterterrassen ...

Die Kalksinterterrassen sind nur eines von vielen interessanten Details im Teutoburger Wald nördlich von Dissen. Es handelt sich hierbei um ein Gebiet mit einer ganzen Reihe von Quellen, die – geologisch gesehen – alle den gleichen Ursprung haben. Das  Wasser sammelt sich am Grunde einer stark gefalteten, wasserdurchlässigen Kalksteinschicht, die von dichtem Ton unterlagert wird. Überall dort, wo die Grenze zwischen diesen Schichten an die Oberfläche reicht, kann das Wasser austreten. So haben sich entlang dieser Schichtgrenze mehrere Quellen gebildet: Ganz in der Nähe der Kalksinterterrassen die „Kleine Rehquelle“ und die „Große Rehquelle“. Etwas weiter entfernt die „Almaquelle“ oder „Schwarze Welle“ und die eigentliche „Hasequelle“. Alle Bäche, die hier entspringen, fließen auf ihrem Weg zusammen und bilden den Fluss „Hase“.

Über Stege sind die Terrassen erreichbar und ein Erlebnispfad, der sich besonders an Kinder und Jugendliche richtet, erschließt die nähere Umgebung.

Weitere Informationen finden Sie in unserem TOURENPLANER.

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